Es regnet, die durch die Straßen hastenden Menschen haben ihre Schirme aufgespannt. Aus der grauen Masse ragt keck ein leuchtend blauer Regenschirm hervor – und verliebt sich in sein rotes Pendant. Doch, oh Schreck, sie werden vom Sturm auseinandergerissen! Und trotz aller Hilfe durch die plötzlich belebte gegenständliche Welt – Briefkästen, Baustellenabsperrungen oder Lüftungsschächte versuchen das Schicksal zu Gunsten der Verliebten zu beeinflussen – treibt es sie zunächst auseinander.

„Der blaue Regenschirm“ heißt dieser charmante fotorealistische Kurzfilm, der im Vorprogramm des im Sommer startenden Pixar-Films „Die Monster Uni“ zu sehen sein wird. Anlässlich seiner Premiere im Generation-Programm der Berlinale treffen wir den Regisseur Saschka Unseld – einen Deutschen, dessen Traum, anspruchsvolle Animationsfilme machen zu wollen, in den USA in Erfüllung ging. 2008 gelang ihm der Einstieg bei Pixar – und das sei vollkommen undramatisch gewesen, erzählt Unseld, er habe sich einfach auf eine Stellenanzeige beworben. Zwei Interviews später hätte er eben die Zusage bekommen, seither lebt und arbeitet er in Kalifornien.

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