Ungewöhnlicher Ort für einen Parteitag der Linken: das Neuköllner Hotel Estrel.
Foto: dpa

Berlin-Neukölln - Es wird eine Premiere. Die Linke, Regierungspartner in der Berliner Koalition, will als Erste einen Parteitag in der Pandemie abhalten. Die Aufmerksamkeit der Mitbewerber ist der Linken gewiss. Vielleicht sogar mehr als sonst, denn bei allen Parteien drängt die Zeit, viele Sach- und Personalentscheidungen sind in den vergangenen Monaten liegen geblieben. Der Parteitag muss also ein Erfolg werden – wenn schon nicht inhaltlich, so auf jeden Fall technisch. Sollte sich später herausstellen, dass sich Teilnehmer infiziert haben, wäre das für alle im Politbetrieb ein schwerer Schlag auf dem Weg zurück in eine gewisse Normalität.

Anders als in den vergangenen Jahren tagt die Linke nicht in Adlershof, sondern im Hotel Estrel in Neukölln – mit 1125 Zimmern nicht nur Deutschlands größtes Hotel, sondern gleichzeitig Europas größtes Hotel-, Kongress- und Entertainment-Center. Dort wurden allerlei Hygienevorkehrungen getroffen, um die bis zu 250 Teilnehmer Corona-konform arbeiten zu lassen. So sind zum Beispiel überall 1,5 Meter Mindestabstand garantiert, alle Säle haben Klimaanlage, außerdem laden viele Freiflächen zum Aufenthalt im Freien ein. Auch das zählt zu den Gründen des Ortswechsel nach Neukölln.

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