BerlinDer Breitscheidplatz sieht aus wie ein Hochsicherheits-Areal: Er ist umgeben von Pollern und Stahlkörben, die mit Sandsäcken gefüllt sind. So etwas wie vor vier Jahren soll sich hier nicht wiederholen: Am 19. Dezember 2016 kaperte der Tunesier Anis Amri einen mit Stahl beladenen Sattelzug, erschoss dessen Fahrer und raste dann, von der Hardenbergstraße her kommend, mitten in den Weihnachtsmarkt. Er tötete dabei elf Menschen und verletzte mehr als 60, viele davon schwer.

Die provisorischen Lkw-Sperren auf dem Platz künden davon, dass dieser Anschlag nach vier Jahren noch nicht verwunden ist. Und zwei Untersuchungsausschüsse – im Bundestag und im Berliner Abgeordnetenhaus – zeigen, dass dieses Verbrechen längst nicht aufgearbeitet ist. Je länger es zurückliegt, desto mehr Merkwürdigkeiten treten zu Tage. Und das Ausmaß des Behördenversagens übersteigt jede Vorstellung.

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