Foto: imago images/robertharding

Berlin - Es deutet an diesem grauen Morgen nichts darauf hin, dass vor der 5. Kammer des Berliner Verwaltungsgerichtes ein langer Kampf zu Ende geht. Es ist kein Sieg, den Lydia Keller an diesem Tag im Mai erringt. Doch der Vergleich, der am frühen Nachmittag geschlossen wird, bringt sie ihrem Ziel wenigstens ein Stückchen näher. Sie darf wieder arbeiten. Vier Jahre lang hat sie darum kämpfen müssen. Lydia Keller ist die einzige Beschäftigte des Bezirkes Lichtenberg, die für einen Abrechnungsskandal an der dortigen Volkshochschule büßen musste. Ihr Vergehen: Sie hatte die Unregelmäßigkeiten aufgedeckt.

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