Startklar: Leszek Nadolski, Vorsitzender der Berliner Taxi-Innung, und der Nissan Leaf (62 kWh). Nach der jüngsten Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes waren Anfang des Jahres knapp 5900 batterieelektrische Fahrzeuge in Berlin gemeldet. Doch Elektrotaxis gehörten nicht dazu.
Foto: Berliner Zeitung/Volkmar Otto 

Berlin - Im Februar, vor mehr als sieben Monaten, hat Leszek Nadolski das Elektroauto bestellt. „Ende der vergangenen Woche durften wir es endlich in Empfang nehmen“, sagt der Vorsitzende der Innung des Berliner Taxigewerbes. Am Montag parkt der Nissan Leaf vor dem Büro der Innung in der Persiusstraße in Friedrichshain, bereit für eine Probefahrt. Er steht im Zentrum eines selbst finanzierten Forschungsprojekts, mit dem der Verband ausloten will, ob sich der Umstieg auf Elektroantrieb lohnt. Wie gering das Interesse bislang war, zeigt sich an einer simplen Tatsache: Von den derzeit rund 7300 Berliner Taxis besitzt der Nissan Leaf als einziges einen batterieelektrischen Antrieb. Jedenfalls ist Nadolski von einem anderen E-Taxi in Berlin nichts bekannt. Seit Jahren versuchen Politiker, den Bürgern Elektromobilität schmackhaft zu machen, doch in einem wichtigen Bereich der Personenbeförderung ist sie fast bedeutungslos. Das soll sich ändern.

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