BerlinDie Sache hat ihn gehörig aus der Bahn geworfen. Er, der lebenserfahrene Mann von 68 Jahren, der so klug über schöne Häuser, interessante Filme und die großen historischen Zusammenhänge sprechen kann, ist auf einen Betrug hereingefallen.

Bei Bertram Bergner* war es kein billiger Taschenspielertrick, sondern ein Plan, der ganz gezielt die dramatischen Geschichten der Corona-Krise ausnutzte. Und vor allem Bergners Hilfsbereitschaft, seine Empathie. Die Kriminellen gingen ähnlich vor wie bei den Enkeltricks, bei denen sie im Telefonbuch nach Personen mit altmodisch klingenden Vornamen suchen und sich am Telefon dann als Verwandte ausgeben, die plötzlich und unverschuldet in Not geraten sind und dringend Geld benötigen.

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