Berlin - Ganz ohne Probleme ging es nicht ab, sagte Peter Buchner. Von Langeweile keine Spur, berichtete der Chef der S-Bahn Berlin am Mittwoch. Doch unterm Strich seien die ersten Züge der neuen S-Bahn-Generation, die seit Anfang des Jahres Fahrgäste befördern, überaus zuverlässig. „Wir sind sehr zufrieden mit den Fahrzeugen“, lautete Buchners Bilanz nach hundert Tagen Betrieb. Er setzt sich dafür ein, dass die nächsten neuen S-Bahnen schon im kommenden Herbst in den Einsatz kommen. Bislang sollten sie nach der Vereinbarung mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) erst im Sommer 2022 in den Betrieb gehen. Doch das Konsortium Stadler/Siemens will schon in diesem Sommer damit beginnen, die Serienfahrzeuge zu liefern. Die Züge sollen nicht ungenutzt herumstehen, so der S-Bahn-Chef.

Am Neujahrsmorgen um 0.01 Uhr ging es los. Seitdem können Fahrgäste auf der Linie S47, die Spindlersfeld mit dem S-Bahnhof Hermannstraße verbindet, die Vorserienfahrzeuge testen. Die fünf Vier-Wagen-Einheiten und fünf Zwei-Wagen-Verbände bilden den Grundstock der Neubauflotte, die künftig mit insgesamt 382 Wagen im Südosten Berlins sowie auf dem Ring unterwegs sein soll. Kosten: 900 Millionen Euro.

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