Berlin - Nach ungefähr fünf Minuten bittet der Vorsitzende Richter Martin Mrosk den Rapper Ali Bumaye, etwas langsamer und deutlicher zu sprechen. Er formuliert es aber für den Rapper so: „Sie haben ja eine Zunge wie ein Maschinengewehr“, sagt Mrosk, „nicht so viel Schnellfeuer, mehr Einzelfeuer, bitte.“ Auch sonst ist es schwierig, den nuschelnden Rapper thematisch aufs Gleis zu setzen. An die meisten Dinge kann er sich nicht erinnern, besonders dann, wenn sie dafür sprechen, dass die vier Angeklagten, Arafat Abou-Chaker und seine Brüder, in etwas Illegales verstrickt sind. Nicht unwichtig: Er ist ihr Cousin.

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