Vor Gericht erfolgreicher Gastwirt: „Senat sollte uns nicht als Gegner ansehen“

Roberto Manteufel durfte nach dem Gerichtsentscheid ohne Sperrstunde öffnen. Ein Gespräch über faire Gäste, Diskussionen bei Heißgetränken über das Alkoholverbot und die nächsten Maßnahmen in Berlin.

Roberto Manteufel ist Betreiber der Bar Marietta in Prenzlauer Berg. Er hat zusammen mit zehn Kollegen gegen die Sperrstunde geklagt und gewonnen. Nun wünscht er sich, dass der Senat auf die Wirte zukommt und sie im Kampf gegen die Pandemie nicht als Gegner ansieht.<br><br>
Roberto Manteufel ist Betreiber der Bar Marietta in Prenzlauer Berg. Er hat zusammen mit zehn Kollegen gegen die Sperrstunde geklagt und gewonnen. Nun wünscht er sich, dass der Senat auf die Wirte zukommt und sie im Kampf gegen die Pandemie nicht als Gegner ansieht.

Davids/Sven Darmer

Berlin-Es war nach einer Woche die erste Nacht ohne Sperrstunde, die Roberto Manteufel in seiner Bar Marietta in Prenzlauer Berg erlebt hat. Der 38-jährige ist einer der elf  Wirte, die gegen die Sperrstunde des Senats geklagt und am Freitag vor dem Verwaltungsgericht gewonnen haben. Im Interview wünscht sich Manteufel, dass der Senat nun auf alle Wirte in Berlin zukommt. Außerdem hofft er, dass die Behörden in Zukunft die Gastronomie beim Kampf gegen die Pandemie als Partner und nicht als Gegner ansehen.

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