Noch wuchern Büsche auf dem Gleis in der Nähe des S-Bahnhof Zehlendorf. Doch die 1945 stillgelegte Strecke der Stammbahn zwischen Berlin-Zehlendorf und Potsdam-Griebnitzsee soll als günstige Anbindung des Umlandes für Pendler wieder aktiviert werden.
Foto: Imago Images

BerlinEs lässt sich nicht ändern: Berlin liegt in Brandenburg, mittendrin. Um die Stadt herum lagert das „Umland“. Etwa ein Viertel der Bevölkerung der Großstadtregion lebt in Umlandkommunen. Die drei Viertel innerhalb der Stadtgrenzen müssen auf Gedeih und Verderb mit dem Drumherum klarkommen. Richtig glücklich ist niemand mit der Qualität der Beziehungen zwischen Berlin und Brandenburg, auch wenn vieles in den vergangenen Jahren vorankam.

Als vor 100 Jahren die Einheitsgemeinde Groß-Berlin geschaffen wurde, war die Konstellation recht ähnlich: Kern-Berlin hatte sich mit prosperierenden Umlandgemeinden wie Schöneberg, Charlottenburg oder Spandau (einer Art Speckgürtel) und mit schwächeren Landkreisen wie Teltow und Niederbarnim einigen müssen. Die gaben Eigenständigkeit ab, damit Berlin über kommunale Grenzen hinweg Gleise und Rohre legen und zur Weltstadt wachsen konnte.

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