Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Schön war's andersherum
Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Schön war's andersherum
Foto: dpa

Berlin - Während wir an den Stufen zur Demokratie Unglaubliches erleben, kann uns die älteste Wissenschaft der Welt, die Astronomie, einen klaren Blick auf die Welt verschaffen. Doch auch hier verbreitet so mancher bildungsferne Perückenträger abstruse Verschwörungstheorien, denen es gilt, mit Fakten Einhalt zu gebieten. Nur gut, dass die Nächte länger werden und die Tage kürzer und damit für etwas Abkühlung gesorgt wird. Der jährliche Umlauf unserer Erde um die Sonne schreitet unermüdlich voran und mit der Tages-und-Nacht-Gleiche am 22. September um genau 15.30 Uhr beginnt der astronomische Herbst. An diesem Tag geht die Sonne um 19.04 Uhr über Berlin unter, gegen 20.00 Uhr ist dunkel genug, um den Sternenhimmel in seiner ganzen Pracht beobachten zu können. Der Herbstanfang offenbart uns, dass die Erdachse 23,5° gegen die Ebene Sonne – Erde geneigt ist, und die Jahreszeiten nur durch diese Schieflage und den sich über das Jahr hinweg verändernde Sonneneinfall entstehen.

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