Berlin - Wir alle werden sterben, ob wir wollen oder nicht. Einige Menschen suchen freiwillig den Tod und wollen Suizid begehen. Das ist natürlich bedauerlich, aber eine Realität. Einige wollen dafür auch Sterbehilfe in Anspruch nehmen, das aber hat einer Drei-Fünftel-Mehrheit im Bundestag nicht gefallen. Sie hat die Sterbehilfe 2015 verboten. Im Februar dieses Jahres hat das Bundesverfassungsgericht dieses Verbot gekippt und für verfassungswidrig erklärt. Was ist seither auf politischer Ebene passiert?

Nicht viel. Das ist ein Skandal. Denn egal wie die Politiker persönlich darüber denken: In einem demokratischen Rechtsstaat sollte ein einstimmiges Urteil des höchsten Gerichts auch den unterlegenen Politikern Aufruf genug sein, persönliche Bedenken in den Hintergrund zu stellen und endlich Regeln zu schaffen, die verfassungskonform sind.

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