Jörn Peter Brinkmann ist Betreiber der Ständigen Vertretung in Mitte. Auf der lokaleigenen Außenfläche hat er Heizpilze aufgestellt, die im Baumarkt gekauft wurden.
Foto:  BLZ/Gerd Engelsmann

Berlin - Vielen der 19.000 Berliner Gastro-Betriebe droht nun im Herbst und Winter der Ruin – weil sie nicht genügend Gäste bewirten dürfen. Doch die sogenannten Heizpilze sollen auch weiterhin eine Außengastronomie ermöglichen. Das Problem: Die durch Corona schon arg gebeutelten Wirte müssen nun tief in die Tasche greifen, um sich solche mit Gas betriebenen Wärmespender anzuschaffen. „Die meisten haben keine Heizpilze mehr“, sagt Thomas Lengfelder, Chef des Hotel-und-Gaststätten-Verbandes Dehoga Berlin, der Berliner Zeitung. Denn die Wirte mussten 2009 diese Geräte abschaffen. Heizpilze gelten wegen des hohen Kohlendioxid-Ausstoßes als klimaschädlich. Das Aufstellen vor Lokalen wurde damals vor allem in den Innenstadtbezirken verboten.

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