Berlin - Der Mietendeckel hat dazu geführt, dass mit der Deutsche Wohnen der größte private Vermieter in Berlin die Mieten im vergangenen Jahr um rund sechs Prozent reduziert hat. Insgesamt sanken die Mieten des Konzerns um rund vier Prozent. Das sagte Deutsche-Wohnen-Chef Michael Zahn am Donnerstag bei der Vorstellung des Geschäftsberichts 2020. Während die Mieter der Deutsche Wohnen Ende 2019 in Berlin im Schnitt noch eine Kaltmiete von 6,96 Euro je Quadratmeter bezahlten, wurden sie Ende 2020 nur noch mit 6,52 Euro je Quadratmeter zur Kasse gebeten.

Die Deutsche Wohnen ist mit 155.400 Wohnungen das zweitgrößte börsennotierte Wohnungsunternehmen in Deutschland, 110.414 Wohnungen davon befinden sich mit Stand vom Ende vergangenen Jahres in Berlin. Am stärksten verringerten sich die Mieten in Berlin mit einem Minus von durchschnittlich 80 Cent pro Quadratmeter im Bezirk Mitte.

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