Berlin - Und fürchtet sich nun vor der Gala am Freitagabend im Friedrichstadtpalast: „Ich habe Bammel, dass jemand sagt, das hätte man lieber Babsi machen lassen.“ Sie spielt damit auf ihre Vorgängerin, die vierfache Filmpreis-Gastgeberin Barbara Schöneberger, an. Auch ihr Kollege M’Barek ist sich als ungelernter Moderator seiner Sache nicht hundertprozentig sicher: „Wenn ich nach der Veranstaltung noch die Berechtigung habe, auf der Party zu sein, ist für mich das Ziel des Abends erreicht.“ Auch wenn er gerade mit dem Kinofilm „Türkisch für Anfänger“ sehr erfolgreich ist, kann M’Barek sich gut in die reichlich bei der Filmpreisverleihung im Saal anwesenden Vertreter der Kunstfilmfraktion versetzen: „Ich habe auch schon Filme gemacht, die weniger als 20 000 Zuschauer hatten.“

Für Benjamin Herrmann und Florian Gallenberger, schon zum dritten Mal die Künstlerischen Leiter der Gala, besteht die große Herausforderung auch diesmal darin, dass sie sich einem Vergleich ausgesetzt sehen, der sich eigentlich verbietet. Herrmann: „Wir haben ein sechsstelliges Budget. Beim Oscar dürfte allein das Cateringbudget so hoch sein.“

Andere Teenie-Stars verschwinden direkt nach ihren Erfolgen in Filmen wie „High School Musical“ wieder in der Versenkung. Aber die Frührente mit Anfang 20 konnte Zac Efron bisher verhindern. Am Mittwochabend wurde er im Sony-Center erwartet, wo er seine neueste Arbeit vorstellen sollte. In „The Lucky One - Für immer der Deine“ spielt er einen Soldaten, der aus dem Irakkrieg heimkehrt. Die Buchvorlage stammt vom Schmonzettenspezialisten Nicholas Sparks. Und genau so geriet die Handlung auch: Der von Efron gespielte Soldat sieht in der irakischen Wüste das Foto einer schönen Frau. Er geht einige Schritte, um es aufzuheben. In diesem Moment explodiert dort eine Mine. Von diesem Zeitpunkt an ist er überzeugt, dass die Frau auf dem Foto sein Leben gerettet hat. Und will sie unbedingt finden ...