BerlinSeit Jahren wird gestritten um die Lufthansa-Maschine „Landshut“, die im Jahr 1977 von palästinensischen Terroristen entführt wurde. Der Bund sucht seit 2017 einen Standort für die Maschine oder besser: musealen Gedenkort an die Terror-Ereignisse vor 43 Jahren. Nun könnte die „Landshut“ auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof landen. Der ist einer der möglichen Standorte, die der Bund gerade prüft. Das Deutsche Technikmuseum zeigt sich auf Nachfrage der Berliner Zeitung bereits interessiert, dort die historische Maschine zu zeigen.

Das Technikmuseum, in Kreuzberg beheimatet, soll künftig im Hangar 6 des Flughafengebäudes eine Außenstelle bekommen. So sieht es das vom Senat beschlossene Entwicklungskonzept „Vision 2030+“ für das Areal vor. Seitens des Museums gibt es keine Bedenken, die „Landshut“ in Tempelhof dort als musealen Gedenkort zu integrieren, um an die Entführung der Boeing durch Terroristen vor 43 Jahren zu erinnern, so wie es die Bundesregierung plant.

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