Neukölln. Es ist spät geworden. Sarah Hinz schließt die Wohnungstür hinter den letzten Besuchern. Dreht sich um. Im Flur steht ihr Sohn Ishak. Ein sechsjähriger Junge mit braunen Haaren und einem runden, hübschen Gesicht. Er strahlt, geht auf sie zu, nimmt sie in den Arm. Sie hält ihn fest. Lange. Das war nicht immer so einfach – Ishak ist Autist.

Als Ishak geboren wurde, ließ nichts erahnen, dass er anders sein würde, als andere Kinder. Er war ein fröhlicher kleiner Junge, sagt Sarah Hinz. Er bewegte sich gern und wenn er seine Lieblingsmusik hörte, fing er immer gleich an zu tanzen. Neue Gerichte probierte er immer gern aus, fing früh an zu sprechen und lernte gern neue Menschen kennen. Ishak entwickelte sich ganz normal.

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