Berlin - Das Schicksal hat Frank Wernicke gleich zweimal hintereinander hart getroffen. Erst kämpfte der 56-Jährige gegen den Blutkrebs und kurz danach verlor er auch noch den Menschen, der ihm in seinen schwersten Stunden den meisten Halt gab. Seine Ehefrau verließ ihn nach acht Jahren, er zog aus dem gemeinsamen Haus in Lichtenrade aus, um in Bad Freienwalde (Brandenburg) einen Neuanfang zu beginnen.

Der Erzieher ist dabei, die letzten Umzugskartons in seiner neuen Wohnung auszupacken. Den Rest aus seiner Vergangenheit, den er mitgenommen hat. Es grenzt an ein Wunder, dass er das erleben kann. „Es war Zufall, dass die schwere Erkrankung bei mir entdeckt wurde und meine Rettung“, sagt Frank Wernicke. Vermutlich wäre er sonst heute nicht mehr am Leben, denn er litt an einem weit fortgeschrittenen multiplen Myelom, einer bösartigen Bluterkrankung und dritthäufigsten Art des Blutkrebses.

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