Berlin-Tegel - Die „Dicke Marie“, die uralte Eiche im Tegeler Forst, ist zu großer Ehre gekommen: Als erster Waldbaum wurde sie zum Nationalerbe-Baum erklärt. Gunnar Heyne, Leiter der Berliner Forsten, enthüllte gemeinsam mit Andreas Roloff, Leiter des Kuratoriums Nationalerbe-Baum, eine Ehrentafel. Somit stehen der Eiche gewissermaßen als ältester Berlinerin besondere Schutz- und Pflegemaßnahmen zu. In Deutschland sollen 100 Uralt-Bäume ausgewiesen werden, die mindestens 400 Jahre alt sind.

Die Dicke Marie lebt in Tegel, Jagen 74, an der Großen Malche, der nördlichsten Bucht des Tegeler Sees. Den Ältesten-Status macht ihr niemand streitig. Auch ihre Maße sind leicht zu nehmen: Höhe etwa 26 Meter, Durchmesser 2,10 Meter, Umfang in Brusthöhe 6,65 Meter. Fünf große Männer müssen ihre Arme ausbreiten, um ihre Hüfte zu umarmen.

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