Berlin - Als wir Kinder waren, haben wir unterwegs gerne ein Spiel gespielt. Es hieß „Wer am meisten liest“. Das Spiel geht so: Man schaut zum Auto-, Bus- oder Tramfenster hinaus und liest alle Wörter vor, die man findet. Straßenschilder, Reklametafeln, Namen von Geschäften, Plakate, Graffitis – alles, was Buchstaben hat. Man kann das Spiel auch im Gehen spielen, aber dann fällt ein reizvoller Aspekt weg: das Tempo.

In einem fahrenden Gerät muss man schnell sein. Und erst dadurch entsteht das köstliche Durcheinander von überhaupt nicht zusammenpassenden Begriffen und Sätzen, mehrstimmig runtergerattert bei steigendem Geräuschpegel und endend in großem Gelächter.

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