Das Mercedes-Logo.
Foto: imago images/ Waldmüller

BerlinDas meistgefahrene Auto in Berlin ist der Volkswagen. Am 5. Mai waren in der Hauptstadt 206.284 dieser Fahrzeuge zugelassen. Das sind rund 4.000 mehr als ein Jahr zuvor. Diese Zahlen gehen aus einer Antwort der Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage des FDP-Abgeordneten Marcel Luthe hervor.

Der Mercedes-Stern ist in Berlin 164.807-mal vertreten – etwa 2000-mal weniger als im Vorjahr. Auf den Straßen der Stadt sind zudem 87.319 BMW unterwegs - 1300 mehr als im Vorjahr. Es gibt 61.944 Audis – rund 300 weniger als im Vorjahr. Einen Rückgang gibt es auch bei Opel, der mit 89.216 Exemplaren unterwegs ist – 3300 weniger als vor einem Jahr.

Eine rasante Zunahme – nämlich um gut 2500 Exemplare – ist dagegen beim Hersteller Skoda zu verzeichnen. Die Zahl dieser Autos stieg in Berlin auf 65.324 Stück. Stark vertreten sind auch japanische und koreanische Autos oder die US-Marke Ford, die immer zahlreicher werden sowie preiswerte Hersteller wie Dacia, die immer stärker präsent sind.

Zahlreicher geworden sind auch die Luxuskarossen: So nahm die Zahl der Marke Porsche von 7881 auf 8393 zu. Die Zahl der Ferraris stieg von 460 auf 517 und die der Maseratis stieg um 26 Stück auf 388. Über die Straßen der Hauptstadt rollen inzwischen auch 353 Bentleys, das sind 40 mehr als vor einem Jahr. Rolls-Royce ist 177-mal vertreten (zwei Exemplare mehr als im Vorjahr). Es mangelt auch nicht an älteren Marken:

In Berlin fahren unter anderem noch 103 sowjetische Wolgas herum, 918 Trabis und drei Transporter der DDR-Marke Barkas.

Zum 1. April vergangenen Jahres waren in der Hauptstadt laut Kraftfahrtbundesamt 1.214.335 Pkw zugelassen. Im März dieses Jahres waren es schon 1.221.433 Autos. Das ist ein Rekord.