Berlin - Der kleine böse Mann, den viele Kinder sehr mögen und auch ein wenig fürchten, ist noch immer da: Darth Vader – der Oberschurke aus den Star-Wars-Filmen. Noch immer steht er an der Tür des Buchladens Libelle. Darth Vader ist nur so groß wie Erstklässler, eine Kunststofffigur mit schwarzem Umhang und Helm, der seine Arme nach vorn streckt. Früher – vor Corona – bot er Werbezettel für die tollsten Kinderveranstaltungen im Samariter-Kiez an. Vor einem Jahr verteilte er Gummihandschuhe. Nun können sich die Kunden bei ihm ein Desinfektionsmittel nehmen.

Die „Libelle“ ist eine sehr beliebte Kinderbuchhandlung in Friedrichshain. Nun, beim zweiten Corona-Besuch, stellt sich die Frage, wie der Laden die Krisenzeit überstanden hat und wie es der Branche geht. „Bundesweit ist die Stimmung bei den Buchhändlern angespannt, aber bei uns in Berlin sieht es anders aus “, sagt Besitzerin Stefanie Maerz. Denn Buchläden gehören in der Hauptstadt zu den wenigen, die nicht schließen mussten. „Wir haben das wahnsinnige Glück, dass der Senat uns für systemrelevant erklärt hat“, sagt die 53-Jährige.

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