Die Protestzüge gegen die Corona-Maßnahmen wurden den ganzen Tag über von Gegendemonstrationen begleitet. Die hätten aber größer ausfallen können. Denn viele Menschen blieben offenbar zuhause, aus Angst, sich in der Masse mit dem Coronavirus zu infizieren. Auf Twitter gibt es zahlreiche Stimmen, die von dieser Angst berichten.

Die Berliner Polizei hat die Veranstaltung am Nachmittag aufgelöst, trotzdem geht es weiter. 

Vergleiche mit anderen historischen Demonstrationen, in Vergangenheit und Gegenwart, drängen sich auf. Vor allem Widersprüchlichkeiten in der eigenen Haltung zu den Protesten würden dadurch entlarvt. Und mit der Polizei ist man sowieso nicht zufrieden.

Seit diesem Wochenende ist die Friedrichstraße eine Flaniermeile für Radfahrer und Fußgänger. Eigentlich. Heute ist sie den Demonstranten und der Polizei dienlich.

Der Hashtag #wasserwerfer trendet. Viele Nutzer fordern von der Polizei einen härteren Einsatz gegen die Corona-Gegner, um die Auflösung der Demonstrationen durchzusetzen.

Hat die Polizei Wege systematisch abgeriegelt, um die Menschen zusammen zu drängen? Diese Frage stellt sich kurz vor Ansage der Auflösung für diesen Teilnehmer.

Alles Nazis, und nur selektive Berichterstattung in den Mainstreammedien. Diesen Vorwurf liest man oft auf Twitter. Einige Teilnehmer sind überzeugt von der friedlichen und unpolitischen Ausrichtung der Demonstration.

Zur Hymne haben die Gegner der Corona-Maßnahmen scheinbar Marius Müller Westernhagens "Freiheit" gemacht.

Die Demonstrationen sollen laut Polizei offiziell aufgelöst werden. 

Laut diesem Teilnehmer blockiert die Polizei die Zugänge zu den Demonstrationen.

Aktuell spricht die Polizei von etwa 18.000 Demonstranten. Seit der Kontroverse um die Teilnehmerzahlen der ersten Großdemonstration sind Übertreibungen - egal ob ernst oder belächelnd gemeint - Teil des Twitter-Diskurses.

Die Polizei verkündet, dass es doch eine Maskenpflicht für Versammlungsteilnehmer gibt. Die Frage ist nun, wie mit Verstößen umgegangen wird. 

Aus den Niederlanden angereiste Demonstranten machen sich bereit.

Verschiedene Organisationen und Institutionen dokumentieren das Geschehen an den Versammlungsorten live und aus unterschiedlichen Perspektiven.

Emotionen, die von Enttäuschung bis zu hämischer Freude reichen, findet man unter dem Hashtag #Berlin2908 

Die Demo startet um 11 Uhr. Verschiedene Gruppen, darunter auch bekennende Rechtsextreme, organisierten sich vorab:

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