Berlin - Die Corona-Pandemie belastet Kinder und Jugendliche sehr. Das spürt Christine Barz täglich bei ihrer Arbeit als Erzieherin im Jugendkulturzentrum Haveleck, der ältesten Jugendfreizeiteinrichtung in Spandau. Kinder und Jugendliche ab zwölf können das Haveleck besuchen. Hier gibt es für sie unter anderem Hausaufgabenhilfe, Musikunterricht, einen Bolzplatz zum Toben, gemeinsames Kochen und Backen - und Zeit zum Reden. Doch seit Beginn der Corona-Pandemie hat sich einiges geändert. 

Im ersten Lockdown im Frühjahr musste das Zentrum komplett schließen. „Ich war trotzdem hier vor Ort, wir haben mit den Jugendlichen viel online gemacht“, sagt Barz. Die Mitarbeiter haben eine WhatsApp-Gruppe für die Jugendlichen ins Leben gerufen und sind weiterhin mit ihnen die Hausaufgaben durchgegangen. „Wir merken, dass der Gesprächsbedarf in der Corona-Pandemie gestiegen ist“, berichtet Barz. „Die Situation belastet viele der Jugendlichen.“ 

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