BerlinDie erste Deutsche und auch die erste Berlinerin, die am Wochenende den Impfstoff gegen Corona bekommen haben, sind beide 101 Jahre alt. Das ist kein Zufall. Je älter man ist, desto höher steht man auf der Impf-Prioritätenliste. Im Prinzip zumindest. Es gibt aber auch viele Ausnahmen.

Ein Blick in die Rechtsverordnung, die kurz vor der EU-Zulassung des Biontech/Pfizer-Serums am 15. Dezember in Kraft trat, bestätigt das. Die Verordnung basiert auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert-Koch-Institut (RKI). „Eine Priorisierung ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen“, heißt es in der passenden Information des Bundesgesundheitsministeriums.

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