Mit Tempo 180 werden am 21. Mai erstmals Rennwagen durch die Berliner Innenstadt flitzen. An diesem Tag ist die internationale Rennserie Formel E der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) um Präsident Jean Todt mit ihren Elektro-Rennwagen in Berlin zu Gast. Doch das Rennen am Alexanderplatz mit Start und Ziel auf der Karl-Marx-Allee ist nach Informationen der Berliner Zeitung ein Testlauf für mehr. Die FIA plant zusammen mit dem Berliner Senat, einen Innenstadtkurs aufzubauen und fest im internationalen Rennsportkalender zu verankern. Nicht nur die Formel E soll künftig in Berlin Station machen, sondern auch die Königsklasse des Motorsports – die Formel 1.

F1-Pilot Sebastian Vettel kann also mit seinem über 580 PS starken Rennwagen nach Berlin zurückkehren. Schon nach seinem WM-Triumph 2010 durfte er am Brandenburger Tor ein paar Show-Runden drehen, satter Formel-1-Sound und qualmende Reifen inklusive, allerdings nur mit Höchsttempo 80. Nun soll es für ihn und seine drei deutschen Kollegen in der Formel 1 auf einer richtigen Rennstrecke etwas schneller werden. Entsprechende Absichtserklärungen für einen Formel-1-Kurs in Berlin hat die FIA bereits abgegeben, heißt es aus Senatskreisen. So habe es vor zwei Wochen, als Formel-E-Chef Alejandro Agag am 18. März im Roten Rathaus das Projekt für das Rennen der Elektro-Flitzer vorstellte, auch mehrere Treffen mit FIA-Funktionären gegeben.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.