Sitze eines Kinosaals: Leere Sitze eines Kinosaals
Foto: dpa/Fabian Sommer

Berlin - Corona ist eine Bedrohung – auch für das eigene Gedächtnis: Erinnert sich noch jemand an „Die Känguru-Chroniken“ oder an „Undine“? Die Komödie von Dani Levy nach der Vorlage von Bestsellerautor Marc-Uwe Kling und der zauberhaft spröde Liebesfilm, für den Paula Beer auf der Berlinale im Februar den Silbernen Bären als beste Darstellerin gewann, galten im Frühjahr als deutschsprachige Hoffnungsträger der Kinobranche. Dann kam das Virus – und jede Planung war hinfällig. Am Dienstag dürfen die Kinos nach fast vier Monaten Corona-Pause wieder öffnen, und die Geschichten um das großmäulig-kommunistische Beuteltier als auch die ungewöhnliche Unterwasserliebe kommen endlich in die Lichtspielhäuser. Spätestens zum Donnerstag, dem traditionellen Filmstarttag in der Stadt, nehmen die meisten Berliner Kinos den Betrieb wieder auf.

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