Berlin - Meine Enkelin lernt ihren Körper kennen. Im Herbst wird sie zwei Jahre alt, und sie weiß schon, wo alles ist: Augen, Ohren, Nase, Mund, Bauchnabel, Hände, Finger, Beine, Füße. Sie hat erlebt, dass „ein Aua“ schnell wieder heilt, vor allem, wenn man raufpustet. Und wenn sie hingefallen ist, guckt sie sich erst mal um, ob andere ein erschrecktes Gesicht ziehen. Erst dann verzieht sie auch ihr eigenes.

Der Körper ist ein rätselhaftes Ding. Man lernt ihn erst allmählich kennen. Wenn es im Kindergarten hieß, jemand habe sich gestoßen und nun „ein Loch im Kopf“, dachte ich wirklich an ein kreisrundes Loch, durch das man in den Kopf hineingucken kann. So gab es manche Vorstellung, die erst im Lauf der Zeit revidiert wurde – durch eigene Erfahrung und elterliche Aufklärung.

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