Das umkämpfte Haus an der Liebigstraße 34.
Foto: imago images/Sebastian Gabsch

Berlin - Sonntagmittag, Schichtwechsel in der Liebigstraße 34: Ein vollbesetzter Mannschaftswagen der Einsatzhundertschaft verlässt den Kiez, ein anderer fährt vor. Die Beamten unterhalten sich, ein paar Passanten laufen an der „Liebig 34“ vorbei und schießen Fotos von dem Haus. Auf den Balkonen des Hauses stapeln sich zerstörte Absperrgitter. Spuren der Räumung, wie auch die eingeschlagenen Fensterscheiben. Rund 48 Stunden, nachdem die letzte der 57 Personen von den Polizeikräften aus dem besetzten Haus hinausgeführt wurde, ist es wieder ruhig im Friedrichshainer Kiez. „Fast schon zu ruhig“, sagt ein Mann, der ein Café dort betreibt. Er glaubt nicht an ein Ende der Krawalle. „Die holen sich das Haus zurück.“ 

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