Die Krise bietet auch Chancen. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg nimmt sie wahr und markiert provisorische Radfahrstreifen - wie hier an der Petersburger Straße in Friedrichshain.
Foto: Berliner Zeitung/ Volkmar Otto

Berlin - Leere Straßen, leere Bahnen, leere Flughäfen: Im Zeichen der Coronakrise wird weniger gefahren und geflogen. Der Bericht eines Forscherteams der Humboldt-Universität Berlin und des Robert-Koch-Instituts zeigt, wie unbeweglich Deutschland geworden ist. So lag die Zahl der Ortsveränderungen während der letzten Märzwoche bundesweit um 39 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Der Spitzenwert, minus 55 Prozent, wurde am 29. März erreicht. Im Osten Deutschlands war die Abnahme schwächer als im Westen und Süden. Inzwischen nimmt die Mobilität aber bundesweit wieder zu. Am 6. April betrug das Minus im Vergleich zu März 2019 nur noch 26 Prozent. „Der Rückgang kann am Wetter liegen“, sagte Frank Schlosser vom Forscherteam, das anonyme Mobiltelefondaten auswertet. „Aber vielleicht liegt es auch daran, dass die Menschen wieder etwas laxer geworden sind in ihrem Verhalten und Bewegungen, die vermieden wurden, jetzt wieder stattfinden.“

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