Jasmin Allende und Chantal Munford testen in einem Hinterhof in der Bergmannstraße in Kreuzberg.
Foto: Sabine Gudath

Berlin - „Heute morgen haben wir rund 300 Leute getestet“, berichtet Ärztin Sibylle Katzenstein aus Neukölln. Dirk Berkmann (76) und seine Partnerin Regine Galitzki (77) beobachten am Montagmittag aus ihrem Fenster an der Bürknerstraße das Treiben vor der Praxis. „Es rennen so viele Leute zu Frau Katzenstein, dass man denkt, hier werden ganze Busse abgekippt“, sagt der Rentner. Von seiner Wohnung aus kann Berkmann auf das Fenster blicken, an dem die Ärztin direkt Abstriche von Patienten nimmt. Es hat sich herumgesprochen, dass das im Risikogebiet Neukölln bei ihr ohne Termin geht. „Man kann sein Kranksein ja nicht planen und wenn wir die Infektionsketten unterbrechen wollen, muss derjenige, der sich krank fühlt, sofort getestet werden“, sagt Katzenstein.

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