Berlin - Sie treten an, um zu gewinnen. Oder sich zumindest ein ordentliches Stück vom boomenden Markt der Essenslieferungen zu sichern. Der finnische Lieferdienst Wolt sammelte gerade 440 Millionen Euro von Investoren ein, um in Deutschland zu investieren und das Monopol von Lieferando zu brechen. Im vergangenen Pandemiejahr stieg die Zahl der Bestellungen bundesweit um 43 Prozent auf über 112 Millionen. Inzwischen sind allein in Berlin 1500 Wolt-Fahrer unterwegs. Wie sieht ihr Alltag aus. Wir haben zwei von ihnen begleitet.

Als Fahrradkurier hätte ich ein Problem. Zu meiner ersten Schicht als Essensauslieferer komme ich über fünf Minuten zu spät angeradelt. Beim Lieferdienst Wolt bekäme ich im schlimmsten Fall dafür Abzüge vom Lohn.

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