Die Investorengruppe Signa will den jetzigen Karstadt am Hermannplatz abreißen und damit Platz schaffen für einen riesigen Prachtbau mit Dachterrasse und Türmen, der sich an das ursprüngliche Kaufhaus aus den 20er-Jahren anlehnt. Dagegen laufen einige Aktivisten und Anwohner Sturm.
Markus Wächter/BLZ

Berlin - Der Straßenkampf beginnt jeden Donnerstag pünktlich um 16 Uhr am Hermannplatz, Ecke Hasenheide. Niloufar Tajeri steht an der zugigen Kreuzung, der Duft von Kartoffelpuffern weht herüber. Sie kommt fast jede Woche hierher, eine 40 Jahre alte Frau mit kurzen schwarzen Locken und Hornbrille, sie und ihre Verbündeten von der „Initiative Hermannplatz“, Neuköllner, Kreuzberger, Alteingesessene und Neuzugezogene, Rentner, Mieter, Studenten.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.