BerlinWas viele Händler befürchtet hatten, ist am Sonntagabend Gewissheit geworden. Weil die Corona-Neuinfektionen immer neue Höchstwerte erreichen, muss auch der Einzelhandel vom 16. Dezember bis zum 10. Januar  schließen - ausgenommen sind Geschäfte für den täglichen Bedarf. Viele Läden sind am Montagmittag daher sehr gut besucht, doch der befürchtete Ansturm bleibt aus.

Jessica Haack sieht der kommenden Schließung gelassen entgegen. Die Marketing-Leiterin der Kiezbuchhandlung am Helmholtzplatz in Prenzlauer Berg hat auch allen Grund dazu: „Nach derzeitigem Stand sind Buchläden vom neuerlichen Lockdown ausgenommen. Bibliotheken müssen schließen, das verstehe ich nicht ganz.“ Sie seien, wie ihre Kiezbuchhandlung auch, geistige Tankstellen. Bereits den ganzen Dezember über habe Haack einen „Wahnsinnsansturm“ erlebt. So sei es auch an diesem Montag - viele ihrer Kunden wüssten wohl noch nicht, dass der Buchhandel vom harten Lockdown nicht betroffen ist.

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