Skateboard-Fahrer auf dem autofreien Abschnitt der Friedrichstraße. Sie nutzen den Radfahrstreifen in der Fahrbahnmitte.
Foto: Berliner Zeitung/Carsten Koall

Berlin - Es klang fast schon flehentlich. „Ich appelliere an Sie, die Friedrichstraße nicht schlechtzureden“, sagte Stephan von Dassel, Bezirksbürgermeister von Mitte. Die Straße sei nicht dem Untergang geweiht, so der Grünen-Politiker. „Geben Sie ihr eine Chance.“ Doch da hatten Anlieger bereits heftige Kritik geäußert. Dass die Einkaufsmeile vorübergehend autofrei geworden ist und provisorisch neu gestaltet wurde, geht ihnen gegen den Strich. Was dort passiert sei, wirke „konzeptlos und dilettantisch“, sagte Claudia Boelsen, Geschäftsleiterin beim Juwelier Bucherer. Anders als versprochen sei die Zahl der Einkaufsbummler nicht gestiegen, hieß es. Im Gegenteil, so ein Vertreter der Galeries Lafayette: „Die Frequenz ist um 25 bis 35 Prozent gesunken.“

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