In Berlin demonstrierten am 6. April 2019 mehr als zehntausend Menschen für bezahlbaren Wohnraum und gegen Verdrängung durch steigende Mieten. 
In Berlin demonstrierten am 6. April 2019 mehr als zehntausend Menschen für bezahlbaren Wohnraum und gegen Verdrängung durch steigende Mieten. 
Foto: imago images / epd

Berlin - Als Reiner Wild Ende 2009 im Alter von 55 Jahren zum neuen Chef des Berliner Mietervereins (BMV) gekürt wird, sagt er: „Ich bin voll Tatendrang.“ Was er damals, zu einer Zeit, in der der Wohnungsmarkt der Hauptstadt noch als entspannt gilt, nicht ahnen kann: Die zehn Jahre danach werden geprägt sein durch eine wachsende Auseinandersetzung zwischen Mietern und Vermietern. Und durch Rufe nach immer strengeren Gesetzen, um die Mieter vor überzogenen Forderungen der Vermieter zu schützen. Reiner Wild wird einer der Hauptakteure sein, die für die Rechte der Mieter streiten. Seine Gegner indes haben viele Gesichter.

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