BerlinEllen Esser faszinieren Dinge, die keine Absicht haben. Projekte, deren Ursprungsgedanke keine Rolle mehr spielt für das, was am Ende dabei herauskommt. Deswegen staunt sie auch so, was aus dem Labyrinth wurde, das sie vor bald zwei Jahren mithilfe des Grünflächenamts im hinteren Teil der Hasenheide aufgebaut hat.

Seit Mai 2019 begrenzen die eckigen Steine auf der Wiese nahe der Grenze zum Columbiadamm das Wegsystem, das nach schier unzähligen Richtungswechseln zum Ziel der kreisförmigen Formation führt: in die Mitte. Im Sommer fanden dort Konzerte und Qi-Gong-Kurse statt, Kinder rannten auf den verschlungenen Pfaden umher. Esser selbst spielte dort an manchen Nachmittagen Klarinette, um die Spaziergänger zu begleiten, die willig waren, sich auf das Experiment Labyrinth einzulassen.

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