Berlin - Im Jahr 1961 flog Juri Gagarin als erster Mensch ins All, und die Sowjetunion löste mit der Wasserstoffbombe „Zar“ die bis heute größte menschgemachte Detonation aus. Präsident John F. Kennedy erklärte die Politik der Rassentrennung in den USA für beendet und versuchte mit der Invasion in der Schweinebucht den Kommunismus in Kuba zu verhindern. Das scheiterte.

Bald darauf stationierte die UdSSR Raketen auf der Insel. In Italien und der Türkei standen bereits gen Osten gerichtete US-Raketen. Mit der Kubakrise, der ersten direkten atomaren Konfrontation, erreichte der Kalte Krieg eine neue globale Dimension. Ein Umschlagen in einen heißen Krieg schien elf Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg möglich. Die Deutschen hatten eben noch Trümmer weggeräumt; jetzt lebten sie an der Trennlinie zweier feindlicher Systeme.

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