Sie war lange erwartet worden, die Erklärung von Josef S. Über seine Tätigkeit von 1941 bis 1945 in Deutschland. Und sie hat am Donnerstag im Prozess gegen den einstigen mutmaßlichen Wachmann der SS im Konzentrationslager Sachsenhausen vor allem die Nebenkläger - Überlebende des KZ oder deren Hinterbliebene - enttäuscht. Glaubt man dem vor zwei Wochen 101 Jahre alt gewordenen Angeklagten, der in Litauen geboren und 1941 als Volksdeutscher umgesiedelt wurde, dann war er niemals als KZ-Wachmann tätig. Vielmehr will Josef S. in Deutschland als Landarbeiter gearbeitet und später, kurz vor Kriegsende, Schützengräben für die Wehrmacht ausgehoben haben.

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