Berlin - Wenn es nach den Ergebnissen einer jetzt präsentierten Umfrage geht, träumen 60 Prozent der Berliner davon, sich Wohneigentum zuzulegen. Für eine traditionelle Mieterstadt ist das eine durchaus bemerkenswerte Zahl. Sie kommt aber nicht völlig überraschend. Denn für 40 Prozent der Befragten in Berlin sind die steigenden Mieten der Hauptgrund für den Wunsch nach Wohneigentum, während dies bundesweit nur für 30 Prozent so ist.

Das heißt, das Interesse, vom Mieter zum Eigentümer zu werden, wird in Berlin zum nicht unwesentlichen Teil durch den angespannten Wohnungsmarkt verursacht. Tatsächlich sind manche Mieten, vor allem im Neubau, mittlerweile so hoch, dass der Erwerb der Wohnung ratsamer ist als deren Anmietung. Wer es sich leisten kann, der verhält sich also marktgerecht, wenn er eine Wohnung kauft, um sie selbst zu nutzen.

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