Berlin - Der Berliner Senat hat die umstrittene 2G-Regel nun doch korrigiert und Ausnahmen für Kinder unter 12 Jahren beschlossen. Diese Korrektur wurde von Berliner Eltern teils mit Erleichterung, teils mit Verstörung aufgenommen. „Wir freuen uns, dass die Kinder unter 12 Jahren jetzt stärker mitgedacht werden. Doch was ist mit den ungeimpften Jugendlichen unter 17 Jahren? Dass die weiterhin vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden können, finde ich schwierig,“ sagt Andrea Martin, die Berliner Sprecherin der bundesweiten und inzwischen äußerst einflussreichen „Initiative Familie“.

„Um das klarzustellen, wir sind nicht gegen das Impfen der Jugendlichen, aber dagegen, dass so ein massiver politischer Druck auf diese Altersgruppe ausgeübt wird. Das ist der falsche Weg, stattdessen sollten wir auf Aufklärungsarbeit setzen,“ so Martin. „Dabei wird die Empfehlung der Stiko, dass eine Impfung nicht die Voraussetzung für soziale Teilhabe sein darf, einfach ignoriert.“

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