Berlin - Noch ist nichts entschieden, die Gespräche laufen noch. Doch die Chancen steigen, dass die Fahrpreise im Berliner und Brandenburger Nahverkehr im kommenden Jahr nicht erhöht werden. Mehr noch: Um auf die Veränderungen in der Arbeitswelt zu reagieren und Berufstätige als Stammkunden zu halten, könnte es 2022 nun doch ein neues flexibles Ticketangebot geben. Das erfuhr die Berliner Zeitung aus Branchenkreisen. Würden die Pläne verwirklicht, gäbe es für die Fahrgäste gleich zwei gute Nachrichten. Am Donnerstag bekamen die Akteure Rückenwind – vom Abgeordnetenhaus und vom Berliner Fahrgastverband IGEB.

Der Nahverkehr ist in der Krise, Fahrgastzahlen und Einnahmen sinken. Aus Angst vor Corona bleiben viele Menschen Bahnen und Bussen fern – obwohl die Fahrzeuge kein Hotspot der Ansteckung sind. Weil immer mehr Berufstätige zu Hause arbeiten, kündigen Pendler ihr Umweltkarten-Abo. Jetzt führen die aktuellen Streiks bei der Deutschen Bahn erneut dazu, dass sich Fahrgäste nach Alternativen umsehen. „In dieser Situation die Tarife zu erhöhen, wäre das völlig falsche Signal“, warnte der IGEB-Vorsitzende Christfried Tschepe.

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