BerlinManchmal, wenn ich nachts – vom Bahnhof Köpenick kommend – unsere menschenleere Bahnhofstraße entlanggehe, fällt mir diese kleine Bude besonders auf. Sie ist hell erleuchtet. Wenn ich Appetit bekomme, kann ich mir hier kurz vor Mitternacht noch einen Döner holen.

Gegenwärtig macht die Bude etwas früher zu, wegen Corona. Doch vom Gefühl her scheint es mir, als habe sie rund um die Uhr geöffnet. Seit dreißig Jahren. Dunkel erinnere ich mich noch an die letzten Tage der DDR. Die Mauer war gefallen. Irgendwann kam die D-Mark. Und plötzlich stand sie da, genau an der Bahnhofstraße Ecke Parrisiusstraße: die kleine Bude, die heute „Döner Box Köpenick“ heißt.

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