Auf der Karte ist sie nur ein dahingetupfter Fleck im Seddinsee, weit im Berliner Südosten. Die Insel Dommelwall, komplett überwuchert und ohne Brücke zum Land. Längst ist fast vergessen, dass sich ausgerechnet hier, in dieser Abgeschiedenheit, in den 30er- und 40er-Jahren ein Stück Zeitgeschichte zugetragen hat, das diesem Ort den Namen Sonneninsel eintragen sollte – mitten in den dunkelsten Jahren des letzten Jahrhunderts.

Erst jetzt wird die Geschichte der Sonneninsel und ihrer Bewohner zum ersten Mal richtig erzählt: im gleichnamigen Dokumentarfilm, der am heutigen Montag in 3sat gezeigt wird. Es sind Filmaufnahmen, die das Ringen um eine Utopie zeigen – und den Kampf um ein kleines privates Glück. Auf der Bühne des schilfumrankten Dramas finden sich keine geringeren ein, als zwei der anerkanntesten Architekten der Weimarer Republik: Leberecht Migge und Martin Elsaesser. Und eine Dritte – die stille Heldin der Geschichte.

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