Neulich rief Martin Prinz bei der Berliner Zeitung an. Er hat mit dem früheren österreichischen Skilangläufer Johannes Dürr ein Buch geschrieben. Es heißt „Der Weg zurück: Eine Sporterzählung“ und sorgte mit dafür, dass jetzt bei der nordischen Ski-WM in Seefeld und parallel in Erfurt insgesamt neun Personen festgenommen wurden.

Das Buch erzählt nämlich über Doping und die Mechanismen des Geschäfts. Und genau um die ging es beim Telefonat mit Martin Prinz. Er wollte sich gegen die Behauptung wehren, Johannes Dürr dränge nur in die Öffentlichkeit, um seine Neuerscheinung zu vermarkten. So ähnlich jedenfalls hatte sich Bundestrainer Peter Schlickenrieder in dieser Zeitung geäußert, was wiederum stark an ein bekanntes Prinzip im Umgang mit Doping erinnerte: Der Überbringer der schlechten Nachricht wird geteert, gefedert, verbannt.

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