Die Verhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss. Möglichst noch im Mai will das Land Berlin den neuen Hauptstadtvertrag mit dem Bund unterzeichnen. Das erfuhr die Berliner Zeitung am Donnerstag aus Senatskreisen. In dem Vertrag verständigen sich Berlin und der Bund auf den Tausch wichtiger Immobilien. Außerdem wird in dem Werk vereinbart, dass es mehr Geld für die Sicherheit und die Kultur in der Hauptstadt gibt.

Besonders wichtig: Das Kreuzberger Dragoner-Areal geht in den Besitz des Landes Berlin über. Damit ist eine Privatisierung des Filetgrundstücks endgültig vom Tisch. Nach Plänen des Landes sollen auf dem Dragoner-Areal preiswerte Wohnungen entstehen. Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) sagte, Berlin plane „zurzeit 500 bis 800 Wohnungen“ auf dem Dragoner-Areal. Zwischen 30 und 50 Prozent der Unterkünfte sollen nach Vorstellungen des Finanzsenators Sozialwohnungen sein, die übrigen Wohnungen nicht über zehn Euro je Quadratmeter Miete kosten (kalt).

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