Schulunterricht mit dem vorgeschriebenen Mindestabstand.
Foto: dpa/Bodo Schackow

Berlin - Am Donnerstag beginnen in Berlins Schulen die Sommerferien – nur die Paula-Fürst-Schule in Charlottenburg-Wilmersdorf bleibt schon am Montag geschlossen. Nachdem dort wie berichtet vergangene Woche ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet worden war, hatte das Gesundheitsamt Charlottenburg vor Ort 50 Lehrkräfte und Schüler getestet – mit dem Ergebnis, dass bei fünf weiteren Schülerinnen und Schülern und drei Lehrkräften ebenfalls Infektionen festgestellt wurden.

Nach Auskunft des Charlottenburg-Wilmersdorfer Gesundheitsstadtrats Detlef Wagner (CDU) gehören die acht zusätzlichen Infizierten zu einer Gruppe von 15 Schülern und 13 Lehrkräften, die schon vorsorglich in Quarantäne geschickt worden waren, weil ihr Kontakt mit dem ursprünglichen Fall besonders eng gewesen war. Wagner hofft deshalb, dass die Zahl der zusätzlich Infizierten sich in Grenzen halten wird – am Montag und Dienstag werden an der Schule durch das Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf wohl dennoch bis zu 100 zusätzliche Abstriche koordiniert und durchgeführt. „Die neuen Positiv-Ergebnisse führen dazu, dass viele Personen, die bislang als Zweitkontakt galten, nun als Erstkontakte eingestuft werden müssen“, sagte Wagner der Berliner Zeitung.

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