Karstadt in der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg bleibt für seine Kunden offen. Auch die Filialen in Tempelhof und der Müllerstraße können weitermachen.
Foto: Sabine Gudath

Berlin - Gute und schlechte Nachrichten für den Kaufhausstandort Berlin: Drei vom Aus bedrohte Filialen des Kaufhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof können weitermachen, eine weitere Filiale von Galeria Kaufhof wird dagegen schließen müssen. Außerdem soll in den kommenden Jahren in die geretteten Standorte investiert werden. Das geht aus einer Vereinbarung, einem sogenannten Letter of Intent, zwischen dem Konzern und dem Land Berlin hervor, das am Montag von den Spitzen des rot-rot-grünen Senats – Michael Müller (SPD), Klaus Lederer (Linke) und Ramona Pop (Grüne) – unterzeichnet und vorgestellt wurde. Ein Karstadt-Manager hatte schon vorher unterschrieben. Die Bilanz fällt für die Stadt aber nicht uneingeschränkt positiv aus. Und wie hoch der Preis ist, den man für die Zugeständnisse des Kaufhauskonzerns bezahlen muss, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.

Weitere aktuelle Themen