Wenn eine Partei ihre Mitglieder darüber abstimmen lassen will, wie sie künftig im Umgang mit Drogenkonsum abstimmen soll, ist es immer gut auch dorthin zu gehen, wo Drogen immer schon konsumiert wurden: ins Nachtleben. Und da die SPD noch in diesem Herbst eine Mitgliederbefragung zum Thema Cannabispolitik starten will, lud sie am Donnerstagabend eben ins Ritter Butzke. Da traf dann, nur zum Beispiel, der bekennende Helene-Fischer-Hörer und SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh, auf eine noch immer recht lebendige Techno-Kultur.

Der etwas irreführende Titel der Veranstaltung hieß „Gemeinsam gegen K.o.-Tropfen“. Wie sich im Verlauf herausstellte, war es aber mehr eine Werbeveranstaltung für den SPD-Gesundheitspolitiker Thomas Isenberg. Der möchte seine Partei in Richtung einer Entkriminalisierung von Cannabis bugsieren. „Verbot ist gescheitert“ ist Isenbergs Credo, die Idee etwa von Coffeeshops rund um den Görlitzer Park sei zu begrüßen.

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