Berlin - Die linksextreme Szene, die sonst kein Problem damit hat, Steckbriefe politischer Gegner, Neonazis und Polizisten zu veröffentlichen, ist jetzt selbst aufgeregt. Denn jemand droht damit, Informationen über Angehörige der linksextremen Szene zu veröffentlichen und an rechtsextreme Organisationen weiterzuleiten. Inzwischen ermittelt das Landeskriminalamt.

Kurz vor Weihnachten bekamen mehrere Lokale, die von den Behörden als linksextremistische Treffpunkte bezeichnet werden, einen anonymen Brief. Darin stehen Namen von 42 Angehörigen der linksautonomen Szene. Zu 18 Personen enthält das Schreiben Fotos – teilweise offenbar von Personalausweisen – und genaue Personalien.

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